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	<description>Gedichte und Lieder</description>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 11:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lieb dich, Eule, wie du bist, so unheimlich und dunkel, deinen Blick, der vieles spricht. Wer bin ich, Eule, liebst du mich, willst du es mir nicht heulen? Genügsam macht ein Schimmer Licht. Weisheit müssen wir wohl jagen, bis einst die Schwinge bricht, dem Kriechen in den Nacken schlagen, mit Schnabel und Gedicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lieb dich, Eule, wie du bist,<br />
so unheimlich und dunkel,<br />
deinen Blick, der vieles spricht.</p>
<p>Wer bin ich, Eule, liebst du mich,<br />
willst du es mir nicht heulen?<br />
Genügsam macht ein Schimmer Licht.</p>
<p>Weisheit müssen wir wohl jagen,<br />
bis einst die Schwinge bricht,<br />
dem Kriechen in den Nacken schlagen,<br />
mit Schnabel und Gedicht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ICH DIR</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 23:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein gehobener Schatz ist verlorener Reiz. Allein dein Suchen macht reich, die tiefe Sehnsucht reif. Wenn dir an Worten fehlt, dann weine, wüte oder lache, nur ersticke nie. Zeige dich in deinem Stolz ganz. Ich liebe ganz deinen Stolz, den Hochmut nie, nur deinen wunderbaren Stolz, deine wunderbare Würde. Ihn zu bewahren und hüten, will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein gehobener Schatz<br />
ist verlorener Reiz.<br />
Allein dein Suchen macht reich,<br />
die tiefe Sehnsucht reif.</p>
<p>Wenn dir an Worten fehlt,<br />
dann weine, wüte oder lache,<br />
nur ersticke nie.<br />
Zeige dich in deinem Stolz ganz.</p>
<p>Ich liebe ganz deinen Stolz,<br />
den Hochmut nie,<br />
nur deinen wunderbaren Stolz,<br />
deine wunderbare Würde.</p>
<p>Ihn zu bewahren und hüten,<br />
will ich dir alles vertrauen,<br />
so sehr vertraue ich dir,<br />
du würdigster Stolz.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ZEITFLUSS</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 20:18:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen stillen Duft hat die Zeit und bunt ist ihr Fließen. Der Herbst winkt Blättern hinterher, bläht ihre welken Segel die Flüsse hinab. Entlang der Steine schmiegt sich das Wasser und murmelt jede Kante rund, formt mit Geduld und Gewissheit Gebirge zu Sand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen stillen Duft hat die Zeit<br />
und bunt ist ihr Fließen.<br />
Der Herbst winkt Blättern hinterher,<br />
bläht ihre welken Segel die Flüsse hinab.</p>
<p>Entlang der Steine<br />
schmiegt sich das Wasser<br />
und murmelt jede Kante rund,<br />
formt mit Geduld und Gewissheit<br />
Gebirge zu Sand.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ÜBERBRÜCKUNG</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 10:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen den Ufern und gegenüber spiegelt jede Brücke ihr Wesen, Verlangen zu stillen. Entgrenzung ist ihr Werk, Verbrüderung. Fließen und Fluß sind der Ansporn, nie Hindernis, nie Überwindung. Und die Freiheit einer fremden Sicht ist jeder Brücke Lohn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen den Ufern und gegenüber<br />
spiegelt jede Brücke ihr Wesen,<br />
Verlangen zu stillen.</p>
<p>Entgrenzung ist ihr Werk, Verbrüderung.<br />
Fließen und Fluß sind der Ansporn,<br />
nie Hindernis,<br />
nie Überwindung.</p>
<p>Und die Freiheit einer fremden Sicht ist jeder Brücke Lohn.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>STILLE EINSICHT</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 07:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Befriedigung will mehr als nur Vorspiel sein, sich verrückt fühlen vor Lust und drängend. Es schon Liebe nennend, würde jeder Gedanke Sucht, jeder Atemzug Abhängigkeit. Liebe heiligt keinen Selbstzweck, macht keine Falschheit wahr. Wer liebt bedrängt und drückt nie was er zu lieben meint.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Befriedigung will mehr als nur Vorspiel sein,<br />
sich verrückt fühlen vor Lust und drängend.<br />
Es schon <em>Liebe</em> nennend, würde jeder Gedanke Sucht,<br />
jeder Atemzug Abhängigkeit.</p>
<p>Liebe heiligt keinen Selbstzweck,<br />
macht keine Falschheit wahr.<br />
Wer liebt bedrängt und drückt nie<br />
was er zu lieben meint.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>GREIFBAR</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 23:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerne rede ich Ausreden, ertappe mich beim Entpflichten und Winden, warum es so oder so und so sein müsste. Doch meine lausige Feigheit und Nichtstandhalten, die kleinschrittigen Tritte auf diebischen Spitzen und das Spüren, nur halbselig bekennend zu sein, höhlen mich immer mehr ein. Wie lange darf ich entschlüpfen, euch weinerlich tun und nie greifbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerne rede ich Ausreden,<br />
ertappe mich beim Entpflichten und Winden,<br />
warum es so oder so und so sein müsste.</p>
<p>Doch meine lausige Feigheit und Nichtstandhalten,<br />
die kleinschrittigen Tritte auf diebischen Spitzen<br />
und das Spüren, nur halbselig bekennend zu sein,<br />
höhlen mich immer mehr ein.</p>
<p>Wie lange darf ich entschlüpfen,<br />
euch weinerlich tun<br />
und nie greifbar werden?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ARG VERTRAUT</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 21:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeit mich tragend treibt. Mein Boden, wo ich schreite. Kaum Ziel vor Augen, aber sehnend, suche ich das Weite. Die Nähe ist mir arg vertraut und drängt mich zu erblinden, drum fahre ich, ich fliege, flieh, bin steigend mit den Winden. Die Zeit mich treibend trägt, dass ich mir still gehöre und nie den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit mich tragend treibt.<br />
Mein Boden, wo ich schreite.<br />
Kaum Ziel vor Augen, aber sehnend,<br />
suche ich das Weite.</p>
<p>Die Nähe ist mir arg vertraut<br />
und drängt mich zu erblinden,<br />
drum fahre ich, ich fliege, flieh,<br />
bin steigend mit den Winden.</p>
<p>Die Zeit mich treibend trägt,<br />
dass ich mir still gehöre<br />
und nie den Schlaf der Welt<br />
mit meiner Sehnsucht störe.</p>
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		<title>SEELENRAUM</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 00:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Urgrund meiner Seele ruht das Universum allein. Dehnt sehnend sich im Herzen aus, schließt alles sich ein, will Kleines ahnend fassen und so das Große sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Urgrund meiner Seele<br />
ruht das Universum allein.<br />
Dehnt sehnend sich im Herzen aus,<br />
schließt alles sich ein,<br />
will Kleines ahnend fassen<br />
und so das Große sein.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>HEIMWEH</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 23:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Unverbindlich zu sein gelingt dir auch vogelfrei nicht. Der Lohn für Wanderjahre wird in Sehnsucht bezahlt. Ein Blick aufs Fremdland, das andere Heimat nennen und du heimlich neidest, sucht Geborgenheit; den Talgrund aller Schritte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unverbindlich zu sein<br />
gelingt dir auch vogelfrei nicht.<br />
Der Lohn für Wanderjahre<br />
wird in Sehnsucht bezahlt.</p>
<p>Ein Blick aufs Fremdland,<br />
das andere Heimat nennen<br />
und du heimlich neidest,<br />
sucht Geborgenheit;<br />
den Talgrund aller Schritte.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>NOVEMBER</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 17:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Restzeit wird hörbar: Im Rauschen der Blätter klingt Abschied und nimmt ihr Fallen vorweg. Da sich Abendlicht herbstscheu zeigt und jede Wärme uns nimmt ist diesseits Klage, ist diesseits Klage, ist diesseits Klage. Wäre nicht Holz zu schneiden? Zittern und Ahnen macht nirgendwo Feuer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Restzeit wird hörbar:<br />
Im Rauschen der Blätter klingt Abschied<br />
und nimmt ihr Fallen vorweg.</p>
<p>Da sich Abendlicht<br />
herbstscheu zeigt<br />
und jede Wärme uns nimmt<br />
ist diesseits Klage,<br />
ist diesseits Klage,<br />
ist diesseits Klage.</p>
<p>Wäre nicht Holz zu schneiden?<br />
Zittern und Ahnen<br />
macht nirgendwo Feuer.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>SPRINGE NICHT</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jan 2008 00:38:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Unten ist kein Fluss für dich, die Brücke nicht abwärts gebogen, um deine Sehnsucht fallen zu sehen. Nimm den Mut, statt zu vergeuden, und schlag Alarm, statt auf! Gehe Schritt für Schritt weiter, überbrücke dein Leid und bleibe uns ganz wie du bist, unzersprungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unten ist kein Fluss für dich,<br />
die Brücke nicht abwärts gebogen,<br />
um deine Sehnsucht fallen zu sehen.</p>
<p>Nimm den Mut, statt zu vergeuden,<br />
und schlag Alarm, statt auf!</p>
<p>Gehe Schritt für Schritt weiter,<br />
überbrücke dein Leid<br />
und bleibe uns ganz<br />
wie du bist,<br />
unzersprungen.</p>
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		<item>
		<title>FLOH IM OHR</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 23:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mag den Leichtsinn, sein keimendes Denken, auch rotzfrechen Bazillen Gehör noch zu schenken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag den Leichtsinn,<br />
sein keimendes Denken,<br />
auch rotzfrechen Bazillen<br />
Gehör noch zu schenken.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>VERSPROCHEN</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 21:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Worte hätten es werden sollen, ein Schwall kam heraus, so schnell, so unbedacht, dass alles vergossen war. Nichts mehr zu fangen, nichts mehr zu klären. Zu kühlen mit allen Händen, Mündern und Brunnen der Welt nicht. Wie kann es nur sein, wenn hitziges Blut stockt, dass jede Flüchtigkeit zur Grabkammer wird?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Worte hätten es werden sollen,<br />
ein Schwall kam heraus,<br />
so schnell, so unbedacht,<br />
dass alles vergossen war.</p>
<p>Nichts mehr zu fangen,<br />
nichts mehr zu klären. Zu kühlen<br />
mit allen Händen, Mündern<br />
und Brunnen der Welt nicht.</p>
<p>Wie kann es nur sein,<br />
wenn hitziges Blut stockt,<br />
dass jede Flüchtigkeit<br />
zur Grabkammer wird?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>UNBERÜHRBAR</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 21:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausdruck mit Schwerkraft, bestimmt zu beschützen das Beste in dir. Für mich Augenweide und Ohrenschmaus. Da dürfen getrost Schnörkel splittern, dein Kern bleibt unberührt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausdruck mit Schwerkraft,<br />
bestimmt zu beschützen<br />
das Beste in dir.</p>
<p>Für mich Augenweide<br />
und Ohrenschmaus.</p>
<p>Da dürfen getrost Schnörkel splittern,<br />
dein Kern bleibt unberührt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>VERSPRECHUNGEN</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 21:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Summen geht durchs Geäst. Mehr Fragen, als Waben fassen. Wem Antwort abverlangen in Zeiten aus Wachs? Jedes Versprechen ist Leere und deren Gewissheit, denn unredlich süß schmeckt Berührung. Herz aus deiner Rinde geschält? Die Borke weint Honig in eine nie getöpferte Vase.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Summen geht durchs Geäst.<br />
Mehr Fragen, als Waben fassen.<br />
Wem Antwort abverlangen<br />
in Zeiten aus Wachs?</p>
<p>Jedes Versprechen ist Leere<br />
und deren Gewissheit,<br />
denn unredlich süß schmeckt Berührung.</p>
<p>Herz aus deiner Rinde geschält?<br />
Die Borke weint Honig<br />
in eine nie getöpferte Vase.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>IGELNEST</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 20:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie verschmerzt du meine Stichelei? – Wundworte ins Gutgemeinte. Warum willst du mich – dein Rückgrat kerbend – kantigen Klotz tragen? Warum darf ich mich einigeln in dir und geborgen sein? Du, meine Schwäche und Wundstelle. Du Atemzug Ansteckung, reizend und bleiern. Du steter Fiebergrund, Herz- und Kopfzerbrechende. Du Gemütsdorn, Seelenstein, Klettenstich und Ansporn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie verschmerzt du<br />
meine Stichelei?<br />
– Wundworte ins Gutgemeinte.</p>
<p>Warum willst du mich<br />
– dein Rückgrat kerbend –<br />
kantigen Klotz tragen?</p>
<p>Warum darf ich mich einigeln<br />
in dir und geborgen sein?</p>
<p>Du, meine Schwäche<br />
und Wundstelle.<br />
Du Atemzug Ansteckung,<br />
reizend und bleiern.</p>
<p>Du steter Fiebergrund,<br />
Herz- und Kopfzerbrechende.<br />
Du Gemütsdorn, Seelenstein,<br />
Klettenstich und Ansporn.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>GEBLEICHT</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 20:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.birnenpalme.de/wp/?p=90</guid>
		<description><![CDATA[Lektion an der Angsttafel, von Gleichungen gebleicht. Spürend wie warmer Urin durchs Hosenbein rinnt. Tränen und Kreide im Gesicht. Stehend in einer Pfütze gelber Bedrängnis. Frühe Gehversuche, bleigerahmt fürs Alter. Von Zerbrechlichkeit ummantelt ist mein Mut. Gelächter scheucht mich ins Gehäuse der Kindheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lektion an der Angsttafel,<br />
von Gleichungen gebleicht.<br />
Spürend wie warmer Urin<br />
durchs Hosenbein rinnt.<br />
Tränen und Kreide im Gesicht.<br />
Stehend in einer Pfütze<br />
gelber Bedrängnis.</p>
<p>Frühe Gehversuche,<br />
bleigerahmt fürs Alter.<br />
Von Zerbrechlichkeit<br />
ummantelt ist mein Mut.<br />
Gelächter scheucht mich<br />
ins Gehäuse der Kindheit.</p>
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		<title>MEINE GITARRE</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 20:42:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Gitarre ist irgendeine Gitarre. Meine Stimme ist ein auf und ab, ist eine Schaukel, ein her und hin, meine Stimmung. Meine Lieder sind meine Lieder. Ich bin mein Lied, mein Liebeslied bin ich. Meine Stimme will bestimmt nie unstimmig, irgendwie nur Stimme sein. Irgendeine Leidenschaft ist nie meine Leidenschaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Gitarre<br />
ist irgendeine<br />
Gitarre.</p>
<p>Meine Stimme<br />
ist ein auf und ab,<br />
ist eine Schaukel,<br />
ein her und hin,<br />
meine Stimmung.</p>
<p>Meine Lieder<br />
sind meine<br />
Lieder.</p>
<p>Ich bin mein Lied,<br />
mein Liebeslied<br />
bin ich.</p>
<p>Meine Stimme<br />
will bestimmt<br />
nie unstimmig,<br />
irgendwie nur Stimme sein.</p>
<p>Irgendeine Leidenschaft<br />
ist nie meine<br />
Leidenschaft.</p>
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		<title>WEGBESCHREIBUNG</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 20:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Dort wo Gehirnbäche die Winkel der Seele benetzen wächst Klarheit. Ernte deinen Teil Erkenntnis mit Sinnlichkeit. Schuldgefühle gehören dazu. Für ein halbes Knie Leidensweg, zerfleischt auf den Altären, füllt sich der Kelch mit Absolution. Trinke nicht davon! Sünden die du gespurt hast markieren Wendepunkte. Spüre nach versöhnender Sprache, sie dort zu hören, wo Wege sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dort wo Gehirnbäche<br />
die Winkel der Seele benetzen<br />
wächst Klarheit.</p>
<p>Ernte deinen Teil<br />
Erkenntnis mit Sinnlichkeit.<br />
Schuldgefühle gehören dazu.</p>
<p>Für ein halbes Knie Leidensweg,<br />
zerfleischt auf den Altären,<br />
füllt sich der Kelch mit Absolution.</p>
<p>Trinke nicht davon!<br />
Sünden die du gespurt hast<br />
markieren Wendepunkte.</p>
<p>Spüre nach versöhnender Sprache,<br />
sie dort zu hören, wo Wege sich kreuzen<br />
und queren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>SCHAM</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 11:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bunter Auftakt]]></category>

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		<description><![CDATA[Scham ist, hab ich jung gedacht, die traurige Zustimmung zu falscher Moral. Die Jahresringe haben mich Reife gelehrt, dass Scham auch Borke sein kann, ein gutes Stück Würde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scham ist,<br />
hab ich jung gedacht,<br />
die traurige Zustimmung zu falscher Moral.</p>
<p>Die Jahresringe haben mich Reife gelehrt,<br />
dass Scham auch Borke sein kann,<br />
ein gutes Stück Würde.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>IN SIENA*</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 19:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte, Lyrik, Poesie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mond ist aufgegangen, wer näht ihn wieder zu? Ich hole Nadel, Faden, stechen musst ihn du. Und strahlt zur Vollmondnacht er wieder seine Pracht, das haben du und ich, mit einem Zwirn vollbracht. (* mit Andrea auf der Piazza del Campo zusammengereimt)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mond ist aufgegangen,<br />
wer näht ihn wieder zu?<br />
Ich hole Nadel, Faden,<br />
stechen musst ihn du.</p>
<p>Und strahlt zur Vollmondnacht<br />
er wieder seine Pracht,<br />
das haben du und ich,<br />
mit einem Zwirn vollbracht.</p>
<p>(* mit Andrea auf der Piazza del Campo zusammengereimt)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>PERLMUT</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jan 2007 22:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte, Lyrik, Poesie]]></category>

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		<description><![CDATA[wie eine muschel fern der schnellen geschiebe ohne halt versinke ich an stiller tiefe öffne deiner liebe sanftmut im grunde wider urgewalt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wie eine muschel<br />
fern der schnellen<br />
geschiebe ohne halt<br />
versinke ich an stiller tiefe<br />
öffne deiner liebe sanftmut<br />
im grunde wider urgewalt</p>
]]></content:encoded>
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		<title>DÄMMERUNG</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jan 2007 17:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte, Lyrik, Poesie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lider welken dir am Abend, vom Licht erschöpft ihr müder Schlag. An den Lippen, die zart beben, lese ich den langen Tag. Kein Fältchen schämt sich deiner Schwächen, kein Atem, der nach Wehleid ringt. Du trägst die Dinge, trägst das Tragen, und nur der Schlaf, der dich bezwingt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lider welken dir am Abend,<br />
vom Licht erschöpft ihr müder Schlag.<br />
An den Lippen, die zart beben,<br />
lese ich den langen Tag.</p>
<p>Kein Fältchen schämt sich deiner Schwächen,<br />
kein Atem, der nach Wehleid ringt.<br />
Du trägst die Dinge, trägst das Tragen,<br />
und nur der Schlaf, der dich bezwingt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>HÖRIG</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jan 2007 00:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte, Lyrik, Poesie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mich bestimmt Liebe, die nicht nimmt, die nie bindet, deren Mut und Zitterwort frei zu mir findet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mich bestimmt Liebe,<br />
die nicht nimmt,<br />
die nie bindet,<br />
deren Mut und Zitterwort<br />
frei zu mir findet.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ERLEUCHTUNG</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jan 2007 19:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Paul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte, Lyrik, Poesie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Glanz der Dunkel für sich ruht, kann sich nie Wunder nennen. Die vielen Sterne funkeln nur, weil Augen sie erkennen. Mögen Riesensonnen schweben, strahlend hell, von Glut geschürt, das größte Feuer brennt vergeben, wenn keiner diese Wärme spürt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Glanz der Dunkel für sich ruht,<br />
kann sich nie Wunder nennen.<br />
Die vielen Sterne funkeln nur,<br />
weil Augen sie erkennen.</p>
<p>Mögen Riesensonnen schweben,<br />
strahlend hell, von Glut geschürt,<br />
das größte Feuer brennt vergeben,<br />
wenn keiner diese Wärme spürt.</p>
]]></content:encoded>
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