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UNFRIEDE

Bewegung schafft Unfriede,
den Zustand des Stillseins zu bekämpfen.
Lust und Antrieb setzen mich in Marsch.
Die Angst indes will keinen Streit und lähmt.
Oft ist man zweierlei, Adler und Kriechtier.
Was bin ich von beidem mehr?
Und wer wäre ich, ohne das Gegenstück in mir?
Wem gehören nun die Flügel?
Ungläubig blicke ich zurück und warte,
dass auch der Rest von mir fliegt.

Themen: Aus: STEIG UND STILLE (2010) |