Rubrik

Diverse LIEDER

LIED VOM GLAUBEN ANDERSHERUM

Du sagst ich bin ein Löwe und die Sterne lügen nicht, aus meinen Händen willst du lesen, was der neue Tag verspricht. Du glaubst, dass meine Zukunft schon beschlossne Sache ist. Nimm es mir nicht krumm, ich glaube andersherum. Du sagst das Elend dieser Welt hat einen höheren Sinn, und wen die Götter lieben, den […]

LIED DER GEZEITEN

Du nimmst mich einfach bei der Hand, führst mich hinunter zum Strand, zeigst mir den Anfang der Welt und was uns sonst noch gefällt. Wellen, Weite und Wind, ein Horizont der verschwimmt. Oh, wie lieb ich das Meer, die Gezeiten so schwer. Ich atme Wasser, Luft und Land, berühr die Muscheln, den Sand, hör das […]

LIED VOM KLÜGERSEIN

Früher habe ich gedacht, alles muss sich um mich drehn, Sonne, Mond und Sterne, nur für mich allein aufgehen. Heute bin ich klüger und so weiß ich, dass man steht, wenn man sich vor lauter Selbstlob um die eigene Achse dreht. So, so, so oder so, kennt man endlich meinen Namen, bin ich längst schon […]

LIED VOM MEHRWOLLEN

Ans Alte will ich nichts verschwenden, mich hats schon gestern kaum gestört, was soll ich heut den Kopf verrenken, aus und vorbei, ich habs gehört. Kein halber Schwur und kein Gerede, entschieden ist was für mich zählt und ich spür auf diesem Wege, wie sehr der eigene Schritt mich trägt. Keine Wünsche mehr vergeuden, die […]

LIED VOM GREIFBARSEIN

Was eben noch das Größte war, wird morgen klein geredet. Ich hab gelernt was man verlernt, zu früh ist wie verspätet. Drum bin ich treu und unverschämt, kann zuverlässig lügen. Die Wahrheit ist den Schwur nicht wert, weil jeder Grund verschieden. Mal schlau, mal dumm, mal obenauf, mal unten und dazwischen. Irgendwo und überall, da […]

LIED VON MEINEN LIEDERN

Lieder voller Lust, das sind die meinen, die ich immer wieder sing, weil es in mir schäumt. Ich will mich lieber laut und schamlos zeigen, jedem Abend sagen, ich hab nichts versäumt. Lieder voller Glut, das sind die meinen, die ich immer wieder sing, weil es in mir brennt. Es tut so gut, nicht einfach […]

LIED VOM FLIEGEN

Die Sehnsucht hebt, lässt jeden fliegen, trägt bis an den Wolkenrand. Wer zweifelt, der bleibt unten liegen, wer Mut hat, nimmt es in die Hand. Du kannst um die Sonne kreisen, Göttern in die Augen sehen, und dem Ikarus beweisen, dass Träume in Erfüllung gehen. Wer hoch hinaus will, der muss fallen, so hat man uns einst Furcht […]

LIED VON DER SEHNSUCHT

Was ist in mir, so ganz und gar, kann´s kaum für mich behalten. Es ist zum Greifen nah, doch darf sich nichts entfalten. Meine Ruhe ist verloren, als hätte ich nie dazugelernt, atme kaum, dass keiner merkt, wie sehr es in mir brennt. Ich sage Nein und meine Ja, kann all das nicht begreifen. Mir […]

LIED VOM UNTENBLEIBEN

Du glaubst du musst es dir beweisen, dem Rest der Welt und jedem. Doch der Welt ist es egal, du brauchst dich für sie nicht zu quälen. Ich kenn dein Drängen, deinen Zwang und auch die Lust am Streben. Doch hin und wieder tut es gut nur in den Tag hinein zu leben. Bleib hier […]

LIED VOM LOSLASSEN

Noch immer treibt ich mich herum, dem Strom der Zeit entgegen, weil ich ein Kind der Freiheit bin, auf allen meinen Wegen. Doch allmählich zweifle ich, wozu ich widerstrebe, ob ich nicht besser angepasst und geruhsam lebe. Komm lass es gut sein, machs dir bequem! Lass einfach los, lass es mit dir geschehen! Machs dir […]

LIED VOM STOLZ IN MEINEM ARM

Du brauchst keine Hand, sagst du, die dich nimmt und führt, denn es könnte sein, dass sie dich zu sehr berührt. Du nimmst nichts wie es kommt, denn es könnte sein, dass der Zufall und das Glück es nicht ehrlich mit dir meint. Du brauchst keinen Menschen, sagst du, der dir alles gibt, denn es […]

LIED VOM RÜCKEN DER SCHWACH MACHT

Mein Rücken macht mich schwach, ach, er hebt nicht mehr so schwer. Und ich nicke schon mal ein, wenn ich am Abend Musik hör. Nur selten wünsch ich mir noch, es wär doch wunderbar, bis zum Sonnenaufgang zechen, so wie´s früher immer war. Die Jungen laufen barfuß, der Sommer macht sich breit. Lang ist´s bei […]

LIED VON MEINEM WUNDER

Ich habe mich nicht ausgedacht, es gab nichts auszuwählen, beim Lieben hat man mich gemacht, ohne sich zu schämen. Doch wem dank ich dies Würfelglück? Der Triebkraft zweier Seelen, die mit Lust und viel Geschick, den Eisprung nicht verfehlten? Ich leb mein Stück und quäl mich nicht, den Grund herauszufinden, wozu ein Mensch entnabelt sich, […]

LIED VOM FORTGEHEN

Du gehst fort von mir, ach bleib doch hier, ach bleib doch hier. Ich vermisse dich sonst sehr und das fällt mir wirklich schwer. Wer spült ab morgen das Geschirr? Du gehst fort von mir! Denk noch einen Augenblick an die schöne Zeit zurück, als wir uns einst kennen lernten und die Füße bei mir […]

LIED VOM GENIESSERHIMMEL

Die Sonne schenkt wieder Wärme, ich atme den Tag und sein Flair. Ich sitze verträumt im Cafe und das fällt mir gar nicht schwer. Eine Stimme sagt: „Lass dich doch treiben, nimm den ganzen Tag frei, gönn dir doch was Gutes und denk dir nichts dabei!“ Und im Vorbeigehen lächelt ein Mädchen, ich erwidere zart seinen […]

LIED VON DER NACHT DIE KOMMT

Du bist die Sonne, du bist schön, und schön ist jeder Sonnenstrahl. Voller Wärme auch, die ich wie Atem brauch, jeden Tag und jedes Mal. Du bist ein Stern auf meinem Weg und leuchtest hoch am Firmament. Du schönstes Stück zu meinem Glück, das da zum Pflücken für mich hängt. Nur wenn die Nacht kommt, […]

LIED VON ABENDSTILLE UND GEDANKEN

Der Abend kommt, der Abend bringt mir Stille, es fallen die Gedanken, fallen so wie Laub, von großen und geringen Dingen, woran ich zweifle und woran ich glaub. Ich liege gern am Fluss und hör sein Fließen, ich steige auf die Höh und steig hinab ins Tal, und wenn ich dich und andere genieße, dann […]

LIED VOM BEI DIR SEIN

Freiheit ist der Flug nach Süden, ein Flügelschlag der mir gefällt. Ich kenne tausend schöne Ziele, doch nur du bist meine Welt. In deinen Armen ruh ich gern. Es hat mir immer gut getan, keine Worte zu verschwenden, sie für Wichtiges zu sparen. Dich immer noch berühren, immer gerne bei dir sein, nichts soll trennen […]

LIED VON DIR IM GANZEN

Ich liebe deine Augen, lieb den Schatten, lieb dein Licht. Und auch ein kühler Blick steht dir manchmal zu Gesicht. Ich liebe deine Stimme, jedes Wort aus deinem Mund, hin und wieder deine Strenge, mit und ohne Grund. Ich liebe deinen Leichtsinn, der dich selbst am meisten stört. Die verflixten Eigenheiten machen dich erst liebenswert. […]

LIED VOM STREBEN UND BLEIBEN

Egal wohin es dich verschlägt, du triffst irgendwen, der lädt dich zum Bleiben ein, der will dir von sich erzählen. Du kannst natürlich weiter ziehen, es steht dir frei und offen, weiter träumen, schneller gehen, auf bessere Menschen hoffen. Wenn du es nicht von anderen nimmst, kannst du dir alles nehmen, vorwärts kommen, höher auch, […]

LIED VOM ZEITSTEHLEN

Ich hab ein Bündel Holz gehackt, es macht am Abend warm. Ich hab auch kräftig zugepackt, um Ernte einzufahren. Der Katze stell ich Futter hin, wenn es nichts zu fangen gibt. Nur heute stehle ich euch Zeit und staune was geschieht. Ich trag dem Schwachen hie und da ein Stück weit seine Last. Ich mache auch, das […]

LIED VOM HAUS

Mein Haus, ich bau es nicht auf Sand, wer schwankt schon gerne aus dem Lot. Es bebt die Welt, es weht der Wind, ein Fundament tut gut. Die Seiten sollen, fest wie Stein, die Zeiten überdauern, für manchmal meine Zuflucht sein, ich will mir Nischen mauern. Fenster die das Hellsein bringen, schaff ich mir, um […]

LIED VON DER NORMALEN LIEBE

Du brauchst dich für mich nicht zu kämmen und die Rasur ist mir egal. Du darfst dich wie du bist benehmen. Ich lieb dich lieber ganz normal. Du musst dich wirklich nicht verrenken, alles andere wär brutal, nicht krampfhaft an das Eine denken. Ich lieb dich lieber ganz normal. Mich wollte einmal eine lieben, eiskalt, […]

LIED VOM VERBLASSEN DER DINGE

Dreht man sich im Kreis, dann geht auch nichts voran. Es wiederholen sich die Dinge, immer wieder irgendwann. Wer nicht wagt, der braucht nicht klagen, dass seine Zeit verrinnt. Jeder nimmt sich selbst sein Leben, es ist nicht vorbestimmt. Unser Leben ist ein Spiel, manchmal kühl, mal aufgewühlt. Doch verlieren tut nur weh, wenn man […]

LIED VOM LOCHGESICHT

Irgendwann ist es vorbei, ich bleib einfach liegen, dann gebt euch keine Mühe, mich nochmal wach zu kriegen. Ich strecke meine Zunge raus, vielleicht der Welt zum Hohn, schleich mich – wie ein gemeiner Wicht – meiner Pflicht davon. Die Kälte legt sich mir ins Bett, lässt meine Träume schwinden, haucht den letzten Atem aus und so […]