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LIED VOM GLAUBEN ANDERSHERUM

Du sagst ich bin ein Löwe und die Sterne lügen nicht,
aus meinen Händen willst du lesen, was der neue Tag verspricht.
Du glaubst, dass meine Zukunft schon beschlossne Sache ist.
Nimm es mir nicht krumm, ich glaube andersherum.

Du sagst das Elend dieser Welt hat einen höheren Sinn,
und wen die Götter lieben, den rafft kein Fieber hin.
Du glaubst, durch dein Gebet will kein Wirbelsturm sich drehen.
Nimm es mir nicht krumm, ich glaube andersherum.

Du sagst es gibt ein Paradies, in das der Fromme geht,
und wo man ohn Fleisch und Blut noch ewig weiter lebt.
Du glaubst, dass viel zu wissen dir keine Weisheit bringt.
Nimm es mir nicht krumm, ich glaube andersherum.

Ich glaube, diese Welt ist weder schwarz noch weiß.
Ich glaube, dass kein Gott von meinen Missetaten weiß.
Ich glaube, meine Seele braucht keine Hintertür,
sie geht mir nie fremd, nur einmal stirbt sie mit mir.

Du sagt ich bin ein Löwe und die Sterne lügen nicht,
aus meinen Händen willst du lesen, was der neue Tag verspricht.
Du glaubst, dass meine Zukunft schon beschlossne Sache ist.
Nimm es mir nicht krumm, denn es kommt andersherum.

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