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LIED VOM HAUS

Mein Haus, ich bau es nicht auf Sand,
wer schwankt schon gerne aus dem Lot.
Es bebt die Welt, es weht der Wind,
ein Fundament tut gut.
Die Seiten sollen, fest wie Stein,
die Zeiten überdauern,
für manchmal meine Zuflucht sein,
ich will mir Nischen mauern.

Fenster die das Hellsein bringen,
schaff ich mir, um klar zu blicken,
genug an Licht, um da und dort
auch ein Auge zuzudrücken.
Und ein Herd der Räume wärmt,
wo ich träum und denke,
so warm, dass man von Freundschaft schwärmt,
weil ich mein Ohr verschenke.

Den Keller halt ich wortlos kühl,
hier ruht und reift der Wein,
und jedem der es auch verdient,
schenk ich vom Reinsten ein.
Im Garten summt und welkt es,
ich wünsch ihn nicht nur grün.
Von ihm aus schau ich auf mein Haus,
ich spür mich weiterziehen.

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