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LIED VOM GREIFBARSEIN

Was eben noch das Größte war,
wird morgen klein geredet.
Ich hab gelernt was man verlernt,
zu früh ist wie verspätet.
Drum bin ich treu und unverschämt,
kann zuverlässig lügen.
Die Wahrheit ist den Schwur nicht wert,
weil jeder Grund verschieden.

Mal schlau, mal dumm, mal obenauf, mal unten und dazwischen.
Irgendwo und überall, da könnt ihr mich erwischen.
Und habt ihr mich, habt ihr mich nicht, denn darauf geb ich Acht:
So gern und gut ich greifbar bin, nein, ich werd nie festgemacht.

Bevor dies Lied zu Ende geht,
hat ein anderes begonnen.
Viele Ziele liegen hinter mir,
doch noch ist nichts gewonnen.
Der Ehrgeiz lässt kein Gramm zurück,
wünscht keine offene Frage.
Die Leichtigkeit hält kaum noch Schritt,
bei all dem was ich trage.

Mal schlau, mal dumm, mal obenauf, mal unten und dazwischen.
Irgendwo und überall, da könnt ihr mich erwischen.
Und habt ihr mich, habt ihr mich nicht, denn darauf geb ich Acht:
So gern und gut ich greifbar bin, nein, ich werd nie festgemacht.

Ich lieb die Ruhe vor dem Sturm,
wie sie mich lähmen kann.
Doch wenn der Wind bald wieder dreht,
fang ich von vorne an.
Und fang ich nicht von vorne an,
dann beginn ich eben hinten.
Ein Schlupfloch, das sich mir auftut,
wird sich da schon finden.

Mal schlau, mal dumm, mal obenauf, mal unten und dazwischen.
Irgendwo und überall, da könnt ihr mich erwischen.
Und habt ihr mich, habt ihr mich nicht, denn darauf geb ich Acht:
So gern und gut ich greifbar bin, nein, ich werd nie festgemacht.

 

 

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