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SCHICKSALSVERS

Wie kommts, dass alles kommen muss,
noch nie ist nichts geschehen.
Wer sich vom Lüftlein schwängern lässt,
der liegt bald in den Wehen.

Ein Gott – so glaubt man liebend gern –
will Liebe und will lieben.
Er schickt uns Engel auf die Welt?
Ich sah noch keinen fliegen!

Ich hab mein Schicksal selbst bestimmt
und mit nach Haus genommen,
dort hat es sich rasch eingelebt,
wir waren uns gleich willkommen.

Es ist das schönste Schicksal,
das ich mir denken kann,
gefunden auf dem Wühltisch
zwischen blöden Trödelkram.

Themen: LYRIK bis 2014 / 3 |