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UNTERKUNFT

Mitnichten mag ich planlos zirkeln,
Einengend um die Achse drehn,
Als Zeiger einer Uhr stur
Jede Stund vor Zwölfe stehn.

Auf und ab will ich mich werfen,
Einkehr meiden, wehrhaft tun,
Von strenger Sitte sträubend trennen,
Fern von Wohlgebahren ruhn.

Wo ist mein Dach zum Drunterbleiben,
Mit Boden, der mich hebend trägt?
Beim Suchen fühle ich schon Fallen,
Spür Zweifel der dagegen strebt.

Geborgenheit gart viele Jahre,
Im Feuer das man selbst entfacht,
Und bis ich meine Stelle finde,
Wandre ich von Nacht zu Nacht.

Themen: LYRIK bis 2014 / 2 |