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ERDKRAFT

Auf Erden schwendet unerschöpflich
Ein Zufall, nach Geschehn zu streben.
So tieft die Sinntracht auch in mich,
Bis unter Haut und Haar zu leben.

Das Würfeln hat zum Glück gelenkt,
Hierher mein Sein zu wagen,
Es war mir dieser Tick vergönnt,
Fleisch und Lust zu tragen.

Ich schlepp sie leicht, die Lebenlast,
Wird keinem Gott verpfändet,
Und will, dass jeder Herzschlag passt,
Bis einst mein Schwenden endet.

Themen: LYRIK bis 2014 / 2 |